Bestattung ist Vertrauenssache - Bestattungstradition in Familienbesitz seit 1929

König Bestattungen - Wissenswertes

Wissenswertes

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Benötigte Dokumente

Folgende Personenstandsdokumente werden im Sterbefall zur Vorlage beim zuständigen Standesamt im Original bzw. als amtlich beglaubigte Kopie benötigt:

Bei Verheirateten:

Familienbuch oder Heiratsurkunde und Personalausweis der/des Verstorbenen.

Bei Verwitweten:

Familienbuch oder Heiratsurkunde, Sterbeurkunde und Personalausweis der/des Verstorbenen.

Bei Geschiedenen:

Familienbuch oder Heiratsurkunde, Scheidungsurteil und Personalausweis der/des Verstorbenen.

Bei Ledigen:

Geburtsurkunde und Personalausweis der/des Verstorbenen.

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Trauerphasen

Bei Trauer unterscheidet man mehrere Phasen, die ineinander übergehen und sich wiederholen können. Intensität und Dauer hängen nicht zuletzt von der Enge der Beziehung ab, die Trauernde zu der/dem Verstorbenen hatten.

Trauer ist eine lebenswichtige Reaktion und gehört zum Leben und zur Abschiedsnahme. Sie sollte nicht verdrängt werden - es ist eine anerkannte Tatsache, dass unverarbeitete Trauer zu Krankheiten und seelischen Schäden führen kann.

Zu den mit der Trauer verbundenen Gefühlen gehören Verlassenheit, Einsamkeit, Hilflosigkeit, Wut, Angst und Zorn. Wichtig für die Verarbeitung der Trauer ist es, den Verlust eines nahe stehenden Menschen zu begreifen. Verzichten Sie deshalb nicht darauf, von der/dem Verstorbenen Abschied zu nehmen, berühren Sie sie/ihn und nehmen Sie ein letztes Mal Abschied.

Der Trauerprozess läuft nach einem bestimmten Schema, den vier Trauerphasen, ab. Sie werden wie folgt beschrieben:

1. Nicht wahr haben wollen

In der ersten Phase wird das Unabänderliche, der Tod eines Nahestehenden, verleugnet. Betroffene haben das Gefühl zu träumen. Sie wirken wie versteinert oder gefühllos. Diese Phase kann Stunden, Tage oder Wochen andauern.

2. Aufbrechen der Emotionen

Durch eine traumatische Situation wird der Mensch mit verschiedenen Emotionen überflutet. Während diese in der ersten Phase noch unterdrückt oder abgespaltet werden, werden sie nun völlig durcheinander erlebt. Dabei kann es sich z.B. um Schmerz über den Verlust, Zorn oder Wut sowie Schuldgefühle handeln.

3. Suchen, sich finden und sich trennen

In der Erinnerung wird das gemeinsame Leben mit dem Verstorbenen noch mal durchlebt. Schließlich erklärt sich der Betroffene mit dem Verlust einverstanden.

4. Phase des neuen Selbst- und Weltbezuges

Der Betroffene, der sich in der Trauer von anderen zurückgezogen hat, bewegt sich wieder auf andere Menschen zu. Im Gegenzug dazu gibt er den Schmerz in zunehmendem Maße auf. Im Verlauf dieser letzten Phase können Aspekte der zweiten und dritten Phase vorübergehend wieder durchlaufen werden, z.B. wenn sich schmerzhafte Erinnerungen erneut beleben.

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Das Testament

Ein Testament ist vorhanden

Ist ein Testament vorhanden, sollte es unverzüglich beim Amtsgericht vorgelegt werden. Es erben nur diejenigen, die im Testament erwähnt werden. Einzige Ausnahme: Pflichtteilsberechtigte haben Anspruch auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, auch wenn sie im Testament übergangen werden.

Ein Testament ist nicht vorhanden

In diesem Fall tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. An erster Stelle steht der Ehepartner der/des Verstorbenen. Weiterhin können nur Personen erben, die mit der/dem Verstorbenen gemeinsame Vorfahren hatten. Man unterscheidet hierbei zwischen Erben erster Ordnung (Kinder, Enkel, Urenkel der/des Verstorbenen), Erben zweiter Ordnung (Eltern, Geschwister, Neffen und Nichten der/des Verstorbenen) und Erben dritter Ordnung (Großeltern der/des Verstorbenen sowie ihre Kinder und Enkel). Der Ehepartner erhält die eine Hälfte, die Erben erster Ordnung die andere Hälfte des Erbes. Sind keine Erben erster Ordnung vorhanden, so gehen drei Viertel des Erbes an den Ehepartner und ein Viertel an die Erben zweiter Ordnung.

Gültigkeit des Testaments

Damit ein Testament rechtsverbindlich wird, müssen die gesetzlichen Vorschriften erfüllt sein. Dazu zählen folgende Punkte:

Sie können das Testament zu Hause aufbewahren. Empfohlen wird jedoch die Auffbewahrung beim Amtsgericht oder einem Notar, der Sie außerdem bei Formulierungen beraten kann und die steuerrechtlichen Aspekte kennt.

Sobald Sie ein neues Testament aufsetzen, wird das bisherige ungültig.

Streichungen im Testament können zu Anfechtungen führen, sie sind daher zu unterlassen.

Ehepaare können ein gemeinsames Testament verfassen, das der eine Partner handschriftlich aufsetzt und das von beiden unterschrieben werden muss. Im Falle einer Scheidung verliert ein gemeinsames Testament seine Gültigkeit.

Der Erbschein kann beim zuständigen Amtsgericht (oder Notar) beantragt werden. Ein Erbschein ist der amtliche Nachweis der Erbberechtigung.

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Firmenportrait Bestattungen König

Bestattungen König wurde 1929 in Schildgen (damals noch der Gemeinde Odenthal zugehörig) von Schreinermeister Wilhelm König gegründet - als Bau- und Möbelscheinerei und Bestattungsunternehmen in einem, wie es damals üblich war. 1969 übernahm sein Sohn Walter König, ebenfalls Schreinermeister, den Betrieb. In den neunziger Jahren wurden die Schreinerei und das Bestattungsunternehmen voneinander getrennt; Walter König führte das Bestattungsunternehmen weiter, die Schreinerei wurde verpachtet. 2003 gelangte die Leitung des Betriebes in die Hände der dritten Generation: Walter Königs Sohn Jochen übernahm den Betrieb.

Jochen König hat mehrere Praktika bei Bestattern in ganz Deutschland gemacht und Berufserfahrung in Wolfsburg sowie beim größten Kölner Bestattungskonzern gesammelt. 2002 legte er die Prüfung zum Fachgeprüften Bestatter ab und bestand 2003 erfolgreich den Bestattungsmeister vor fünf Handwerkskammern in ganz Deutschland. Er ist erster und bislang einziger Bestattungsmeister in Bergisch Gladbach.